Fuente El Saz de Jarama


Lage

Im Nordosten der Region, etwa 32 km nordöstlich der Hauptstadt liegt diese Gemeinde, die wie ihr Name schon sagt, im Flusstal des Jarama liegt, der das Gemeindegebiet auch von Nord nach Süd durchfließt. Von Ost nach West fließt der Bach Paeque. Ein großer Teil des Ortes besteht aus landwirtschaftlichen Anbaugebieten, auf denen aufgrund der geografischen Bedingungen und der harten Arbeit der Landwirte sehr gute Erträge erzielt werden. Hier leben mehr über 5.300 Menschen.

Nützliche Daten

Bei Ausgrabungen am Cerro Redondo und der Cuesta de Almodóvar wurden Reste einer mehr als 2.000 Jahre alten keltiberischen Siedlung gefunden. Fuente el Saz de Jarama hat jedoch seinen Ursprung, wie viele Madrider Dörfer, im Mittelalter und der Besiedlung nach der Reconquista. Der Ortsname setzt sich aus den Wörtern "Fuente" (Quelle) und "Saz" (Weide) zusammen und erzählt von einer Quelle, neben dem eine Weide wuchs. Hier gibt es sehr viele Vögel, vor allem Störche, die auf den Türmen nisten.

Die beiden wichtigsten Bauwerke, auf denen auch die bereits erwähnten Störche leben, sind die Pfarrkirche San Pedro Mártir, mit deren Bau schon vor dem 16. Jh. begonnen wurde, die jedoch im Renaissance-Stil gehalten ist und die Kapelle Ermita de la Soledad, die 1996 von der Comunidad de Madrid unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Volksfeste

Das Fest der Virgen de la Cigüeñuela, der Schutzheiligen des Ortes wird bereits seit 400 Jahres jeden 6. September mit einer beeindruckenden nächtlichen Prozession bei Fackelschein und Freudenfeuern gefeiert.

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