Diese 38 km von der Hauptstadt Madrid entfernte Ortschaft liegt im Südosten der Region, mitten im Flusstal des Tajuña, an dessen Ufer das ursprüngliche Dorf erbaut wurde.
Hauptanziehungspunkt des Ortes sind die in die hohen Felsvorsprünge gehauenen Höhlen auf dem Weg nach Tielmes, in denen bereits in der Neusteinzeit Menschen lebten.
Obwohl die Höhlen bereits seit dem Jahr 1931 als Denkmäler von touristischem Interesse eingestuft wurden, werden sie gegenwärtig wenig gepflegt. Es handelt sich um mehrere Dutzend Wohnräume, die seit prähistorischer Zeit und noch bis vor kurzem bewohnt waren. Hier wurden Spuren aller Epochen gefunden, einschließlich der Zeit, als Spanien unter maurischer Herrschaft stand. Die Anlage ist als "Risco de las Cuevas" bekannt.
Aber der Ort hält noch weitere Überraschungen bereit. Sie sollten keinesfalls einen Besuch der herrlichen Insel Taray an einer Gabelung des Tajuña versäumen. Und noch zwei weitere Empfehlungen: Kosten Sie die hiesigen Birnen und benutzen Sie den Wanderweg, der an den stillgelegten Eisenbahngleisen entlang führt.
Mitten im Ort finden sich auch Überreste einer mittelalterlichen Burg aus dem 12. und 13. Jhs., die ebenfalls unter Denkmalschutz steht. Auf dem ehemaligen Burggelände wurde die barocke Pfarrkirche erbaut. In Perales de Tajuña leben mehr als 2.300 Einwohner.