Quijorna


Lage

Dieser Ort im Südwesten der Region zählt ca. 2.000 Einwohner und liegt 39 km östlich von Madrid, im Flusstal des Guadarrama und auf einer Höhe von nur 539 m. Das Gemeindegebiet wird durch die Flüsse Guadarrama im Osten und Alberche im Westen begrenzt, während der Perales durch den Ort hindurch fließt.

Geschichte

Ebenso wie das benachbarte Brunete, nach dem die berühmte Schlacht benannt wurde, die beide Gemeinden zerstörte, hat auch dieser Ort im Spanischen Bürgerkrieg starke Verluste erlitten. Abgesehen von den Mauern der Pfarrkirche lag das gesamte Dorf in Schutt und Asche. Heute erinnert an die schrecklichen Kämpfe nur noch eine Befestigungsanlage an einer der Straßen außerhalb des Ortskerns. Die gesamte Gemeinde wurde nach dem Ende der Kampfhandlungen wieder aufgebaut.


In der Vergangenheit Quijornas spielten Kalköfen eine wichtige Rolle, aber heute ist nur noch einer vollständig erhalten. Der Stausee Valmayor und die Pfarrkirche San Juan Evangelista sind wahrscheinlich die wichtigsten Anziehungspunkte des Ortes, der eine als Ausflugs- und Erholungsziel in der umgebenden Naturlandschaft, der andere als historische Sehenswürdigkeit. Das Gotteshaus stammt aus dem 15. Jh. und dominiert von einer Anhöhe aus das Zentrum des Ortes.

Volksfeste

Das Patronatsfest ist wahrscheinlich das bedeutendste, wenngleich nicht das einzige der hiesigen Feste. Auch hier ist es Tradition, bei den berühmten Encierros vor den Stieren herzulaufen. Diese Feier findet im Oktober zu Ehren der Virgen del Pilar, der Jungfrau am Pfeiler statt.

Gastronomie

Und noch eine gastronomische Empfehlung. Probieren Sie das typische Eintopfgericht "Cocido de Quijorna", bei dem die hier wachsenden Kichererbsen eine der Hauptzutaten sind. Und zwei natursportliche Empfehlungen: Machen Sie sich auf den Weg und erkunden Sie die Routen "Cañada Real Segoviana" und "Vereda de los Morales".

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