San Martin de Valdeiglesias


Lage

Dieser Ort liegt im Flusstal des Alberche, unweit des Stausees San Juan und an den Ausläufern des Zentralsystems, auf der südwestlichen Seite der Region Madrid.

Hier, an der Grenze zur Provinz Ávila und unweit der Provinz Toledo, 68 km südwestlich der Hauptstadt leben 7.000 Menschen.

Sehenswürdigkeiten

Der Hauptgrund für die große Bedeutung des Ortes sind die Trauben. Die Ursprungsbezeichnung Vinos de Madrid gilt für die drei Gebiete: Navalcarnero, Arganda del Rey und San Martín de Valdeiglesias. Letzt genanntes ist das kleinste der drei, aber zugleich das mit der zweitgrößten Produktion.

Kommen wir nun zu den Sehenswürdigkeiten. Die Pfarrkirche San Martín Obispo stammt aus dem 16. Jh. und ist im herrerianischen Renaissance-Stil erbaut. Aber die mittelalterliche Burg La Coracera ist weitaus bedeutender. Sie wurde zwischen dem 14. und 15. Jh. als herrschaftliche Festung errichtet und 1949 - neun Jahre nach ihrer Restaurierung - zum Kulturdenkmal erklärt. Ursprünglich beherrschte die Burg das Dorf und die Umgebung, aber heute ist sie von Wohnhäusern umgeben. Weitere bedeutende Gebäude sind die Kapellen Ermita de la Salud, Ermita del Ecce Homo und Ermita de la Virgen de la Nueva sowie die Ruinen des Klosters Santa María de Valdeiglesias mit einem Kreuzgang aus dem 15. Jh.

Nützliche Daten

Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch der umgebenden Landschaft. In den drei Freizeit- und Erholungsgebieten La Veguilla, Lancha del Yelmo und Picadas, das an einem anderen nahe gelegenen Stausee liegt, findet der Besucher Freude und Entspannung beim Schwimmen, Angeln und Bootfahren.

Ganz in der Nähe, aber bereits in der Gemeinde El Tiemblo, die zu Ávila gehört, also außerhalb der Region Madrid liegt, steht ein besonderes Monument: die Toros de Guisando. Es handelt sich um eine mehr als 2.000 Jahre alte Granitskulptur aus keltischer Zeit, die Stiere darstellt.

Druck-Button

Copyright © Tourismusverband Madrid