Kloster El Paular

www.elpaular.org

Panorama- und Detailbilder des Klosters El Paular

Das Kloster Monasterio de Santa María De El Paular von Madrid wurde 1390 erbaut und war das erste Kartäuserkloster Kastiliens.

Es befindet sich in einer der schönsten Gegenden der Region Madrid, im Lozoya-Tal der Sierra de Guadarrama, in der Ortschaft Rascafría.

Die Gesamtanlage wurden im Baustil der Kartäuserkloster errichtet. Sie besitzt eine der schönsten Türen des gotischen Flamboyantstils, die von Juan Guas, dem Architekten der Katholischen Könige ausgeführt wurde.

Bei den äußeren Elementen sind insbesondere die Teich- und Gartenanlagen hervorzuheben, ohne dabei das Bauernhaus vergessen zu wollen.

Das Kloster besitzt eine Herberge, in der nur Männer aufgenommen werden und in der Käse, Honig, Pollen, Marmelade, Gelée Royal und Likör verkauft werden.

Über das Kloster Monasterio de Santa María De El Paular

Geschichte

Panoramabild des Klosters El Paular

Ende des 14. Jahrhunderts, konkret im Jahr 1390 bereute Heinrich II. von Trastamara, auf seinem Todeslager den Brand eines Klosters des Kartäuserordens während seines Feldzugs in Frankreich verschuldet zu haben und so entschloss er sich zur Gründung eines Kartäuserklosters.

Sein Sohn, Johann I. von Kastilien begann den Bau und 50 Jahre später wurde das erste Kartäuserkloster von Kastilien und León fertig gestellt.

Die verschiedenen Umgestaltungen in späteren Jahrhunderten führten zu einer größeren künstlerischen Vielfalt des Klosters unter Beteiligung verschiedener Baustile, bei denen Gotik und Barock besonders hervorzuheben sind.

Das Kloster stellte bis zur Säkularisierung von 1835 den Mittelpunkt des wirtschaftlichen und politischen Lebens des Tals dar und wurde 1876 kraft Gesetz unter Denkmalsschutz gestellt. Es dauerte jedoch bis 1954, damit das Kloster seine frühere Pracht wiedergewinnen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Kartäuserkloster teilweise an den Benediktinerorden abgetreten, während der Jagdpavillon und der Palast Heinrich III. zum Hotel Santa María de El Paular umgestaltet wurden.

Architektur

Hof des Klosters El Paular

Obwohl belegt ist, dass die Bauarbeiten im Jahr 1390 begannen, wurden die bedeutendsten Arbeiten jedoch ab 1480 ausgeführt, als Juan Guas die Bauleitung übernahm. Neben ihm waren die Werkstatt Colonia und Siloé aus Burgos am Bau beteiligt.

Die Klosterkirche besteht aus einem einzigen Schiff und ist mit 31 Metern Länge nicht allzu groß. Neben der Chorbestuhlung im Renaissancestil und dem Altaraufsatz, der speziell aus Genua herbeigeschafft wurde, ist der Retabelteppich aus Alabaster aus dem 18. Jahrhundert zu nennen, der sich hinter dem Altar befindet. Aber ganz besonders schön und interessant ist der Kreuzgang im gotischen Mudejarstil und der achteckige, von Juan Guas ausgeführte Pavillon mit seinen drei Uhren, eine davon ist eine Monduhr.

Ein spezielle Beachtung verdient der Obst- und Gemüsegarten, in dem sich architektonische Elemente, Skulpturen, wasserbauliche Werke und die Gartenkultur selbst vereinen.

Besonders herauszustellen sind die Teichanlagen, die auf den gesamten Nutzgarten verteilt sind sowie das Bauernhaus. Beide stellen grundlegende Elemente dieser volkstümlichen Architektur dar.

Nützliche Daten

Besuchszeiten


Messen


Druck-Button

Copyright © Tourismusverband Madrid