
In der Stadt Madrid und der umliegenden Region bewegt man sich am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Beispiel mit den Nahverkehrszügen der Bahngesellschaft Renfe, die eine bequeme schnelle Transportmöglichkeit durch die Autonome Region und in die angrenzenden Regionen Castilla und León y Castilla-La Mancha darstellen. Die Metro, die U-Bahn von Madrid, ist als Transportmittel von grundlegender Wichtigkeit für die Stadt: schnell, pünktlich, effektiv und modern - das Topprodukt im Transportwesen schlechthin. Einige Verkehrsmittel sind nicht wirklich öffentlich, zum Beispiel die Taxis, die ebenfalls eine schnelle Fortbewegung ermöglichen. Die berühmte Seilbahn der Hauptstadt oder die Reisebusse mit Stadtrundfahrten für Ausländer und Einheimische bieten sich weniger eiligen Besuchern als Transportmittel zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten an.

Das öffentliche Verkehrswesen und die regionale Mobilität der Madrider wäre ohne die Nahverkehrszüge der Renfe überhaupt nicht vorstellbar. Sie ermöglichen einer riesigen Anzahl von Pendlern, ihren Arbeitsplatz ohne Staus pünktlich und bequem zu erreichen und verbessern in jedem Fall die Mobilität in weiten Teilen der Autonomen Region und zwischen der Region und den Städten der angrenzenden Regionen Castilla y León und Castilla-La Mancha.
Das Nahverkehrsnetz verfügt über zahlreiche Anschlüsse an das U-Bahnnetz. Die wichtigsten Städte der Autonomen Region Madrid sind über das Nahverkehrsnetz miteinander verbunden.

Das Nahverkehrsnetz der Renfe in der Autonomen Region Madrid bietet zahlreiche Möglichkeiten für interessante Fahrten durch die Dörfer der Region.
Tel.:
902 24 02 02

Mit diesem Namen bezeichnet Renfe einen speziellen Service, mit dem man zum Beispiel zum Freizeitpark Warner Bros. Park in San Martín de la Vega oder zur Faunia im Madrider Stadtteil Vicálvaro, zum Parque de Atracciones oder zum Zoo Aquarium in der Casa de Campo fahren oder die einzigartigen und historisch herausragenden Orte Aranjuez und Alcalá de Henares besuchen kann.

Am 17. Oktober 1919 weihte König Alfons XIII. offiziell die erste Linie eines Transportmittels ein, das für die Stadt Madrid unerhört wichtig werden sollte. Die erste Strecke verlief zwischen den Haltestellen Puerta del Sol und Cuatro Caminos. Vierzehn Tage später wurde die U-Bahn für Fahrgäste in Betrieb genommen.
Dieses städtische Transportsystem mit 12 Linien ermöglicht die schnelle und pünktliche Fortbewegung durch die Hauptstadt durchgehend ab sechs Uhr morgens bis zwei Uhr nachts.
Tel.:
902 444 403
Plaza de Castilla-Congosto. Diese U-Bahn-Linie verkehrt in Nord-Süd- oder in Süd-Nord-Richtung, je nachdem, ob wir von der Haltestelle Congosto in Vallecas oder von der sehr traditionsreichen Plaza de Castilla im Norden abfahren. Die Strecke ist knapp 17 Km lang und bietet Anschluss an einen Umsteigebahnhof und zwei Nahverkehrsbahnhöfe, von denen einer auch Fernverkehrsbahnhof mit AVE-Anschluss ist. Diese Linie, die jährlich von 103 Millionen Fahrgästen genutzt wird, fährt unter dem historischen Herzen Madrids hindurch und man kann an einer klassischen Verkehrsader aussteigen: der stets belebten Gran Vía.
Ventas-Cuatro Caminos. Die knapp 8 Km lange Strecke, die die bevölkerungsreichen Stadtteile Ventas und Cuatro Caminos verbindet, wird jährlich von etwa 28 Millionen Fahrgästen genutzt. Von einer ihrer 15 Haltestellen, nämlich von Ópera, geht die einzige U-Bahn-Linie aus, die zum Bahnhof Príncipe Pío führt. Diese Strecke verbindet den Osten mit dem Westen der Stadt.
Legazpi-Moncloa. Diese etwas mehr als sechs Kilometer lange Strecke mit 11 Haltestellen verzeichnet jährlich ungefähr 40 Millionen Fahrgäste. Auf ihr kann man von den Stadtvierteln im Süden des Zentrums bis in die nordwestlichen Stadtteile fahren, das heißt, vom südlichen Umsteigebahnhof Legazpi und Umgebung zu einem der wichtigsten Umsteigebahnhöfe der Region Madrid, nämlich Moncloa.
Parque de Santa María-Argüelles. Auf dieser 13 Km langen Strecke gibt es 20 Haltestellen. Sie führt uns vom Nordosten der Stadt in den westlichen Hauptstadtkern. Etwa 44 Millionen Fahrgäste nutzen diesen Abschnitt des U-Bahn-Netzes jährlich. Die wichtigste und meistgenutzte Haltestelle ist zweifellos Avenida de América. An diesem Verkehrsknotenpunkt befindet sich einer der großen Madrider Umsteigebahnhöfe.
Alameda de Osuna-Casa de Campo. Diese Linie hat 30 Haltestellen und führt vom Nordwesten der Stadt Richtung Westen - oder natürlich umgekehrt. Sie ist 18 Km lang und transportiert durchschnittlich 76 Millionen Fahrgäste jährlich zwischen der Umgebung der Carretera de Barcelona und der großen Lunge der Stadt Madrid, der Casa de Campo. Drei Haltestellen haben Anschluss an das Nahverkehrsnetz und an den Abschnitt Richtung Príncipe Pío.
Circular. Diese Strecke verläuft, wie ihr Name schon sagt, beinahe kreisförmig um den historischen Stadtkern Madrids. Wenn man wollte, könnte man von Legazpi im Stadtteil Arganzuela bis in das ganz nahe gelegene Stadtviertel Usera fahren und dabei 27 Haltestellen durchfahren und eine U-Bahn-Strecke von 23 Km zurücklegen. Aber das ist natürlich nicht der Sinn der Strecke, die jährlich von mehr als 120 Millionen Fahrgästen genutzt wird.
Las Musas-Pitis. Diese fast 19 Kilometer lange Strecke durchquert Madrid von Westen nach Osten. Sie hat 22 Haltestellen und wird jährlich von knapp 42 Millionen Fahrgästen genutzt, die vom Norden der Stadt und von der alten Ortschaft Pitis bis in den Nordosten und in den Stadtteil San Blas fahren können.
Nuevos Ministerios-Barajas. Die Linie 8, eine fast 14 Kilometer lange Strecke, verbindet die Innenstadt mit Barajas und dem Flughafen und ist damit eine wichtiges Verkehrsmittel für die Stadt. Die sechs Haltestellen der Linie werden jährlich von mehr als 15 Millionen Fahrgästen genutzt.
Herrera Oria-Arganda del Rey. Mit einer Strecke von 38 Km ist dies die längste Linie des gesamten U-Bahn-Netzes. Sie verbindet den Norden der Stadt Madrid mit zwei Orten im Südwesten der Hauptstadt, mit Rivas-Vaciamadrid und Arganda del Rey. Die Strecke hat 26 Haltestellen und wird jährlich von fast 47 Millionen Fahrgästen genutzt. Mit diesem Transportmittel können zwei Umsteigebahnhöfe und ein Nahverkehrsbahnhof erreicht werden.
Fuencarral-Puerta del Sur. Mit 55 Millionen Fahrgästen jährlich eine der am stärksten genutzten U-Bahn-Strecken. Sie durchquert die Hauptstadt von Norden nach Süden und ist 24 Kilometer lang. Ein Teil der Strecke mit 19 Haltestellen führt den Paseo de la Castellana entlang und durch das Zentrum Madrids.
Plaza Elíptica-La Peseta. Die Linie 11 verkehrt im Süden der Stadt und verbindet die Haltestellen Pan Bendito und Abrantes an der Plaza Elíptica mit der Linea Circular. Sie ist nur 2 Kilometer lang und hat drei Haltestellen, wird aber doch jährlich von mehr als 2 Millionen Fahrgästen genutzt.
MetroSur. Es besteht die Absicht, das Metronetz auf eine beträchtliche Anzahl von Gemeinden der autonomen Region auszudehnen und diese so mit der Hauptstadt zu verbinden. MetroSur verbindet kreisförmig Alcorcón, Móstoles, Fuenlabrada, Getafe und Leganés, die wichtigsten Städte des südlichen Industriegürtels der Stadt Madrid, und bietet Anschluss an die Linie 10. Über eine Reihe von Umsteigebahnhöfen bietet sie auch Anschluss an die Nahverkehrsbahnhöfe dieser Städte. Die Strecke der MetroSur ist nicht weniger als 40,6 Km lang und hat 28 Haltestellen. Sie wird jährlich von 36 Millionen Fahrgästen genutzt.
Ópera-Príncipe Pío. Dieser Abschnitt verbindet den Umsteigebahnhof Príncipe Pío mit Ópera; er ist nur einen Kilometer lang und wird jährlich von dreieinhalb Millionen Fahrgästen genutzt.

Die städtische Busgesellschaft EMT ist für den Linienbusverkehr in der Hauptstadt verantwortlich. Es gibt mehr als 150 regelmäßig verkehrende Linienbusse, die alle Straßen Madrids anfahren. Eine führt zum Flughafen, 20 verkehren nachts, was ihnen den Namen "búhos", deutsch Uhus, eingebracht hat und 8 fahren durch die Universitätsgelände.
Tel.: 91 406 88 00
Auch wenn die wichtigsten Städte der Region über ihre eigenen Taxinetze verfügen, sind die weißen Taxis mit einem breiten roten diagonalen Streifen aus der Hauptstadt am häufigsten anzutreffen. Sie fahren täglich und sind leicht auf allen Straßen zu finden.
Radio
Taxi: 91 447 51 80/91 405 55 00
Taxi
für Bewegungsbehinderte: 91 547 86 00
Tele
Taxi: 91 445 90 08

Bei einer Seilbahnfahrt vom Parque del Oeste zur Casa de Campo hat man eine herrliche Aussicht. Man sieht den Fluss Manzanares, den ägyptischen Templo de Debod, die Plaza de España, den Königspalast mit seinen herrlichen Gärten, die Catedral de la Almudena und San Francisco el Grande. Nicht ganzjährig in Betrieb.
Tel.: 91 541 74 50